Dienstag, 29. März 2011

Gedanken...

Manchmal steh ich nachts im Dunkeln
Seh’ mir Mond und Sterne an
Und ihr weit entrücktes Funkeln
Zieht mich ganz in ihren Bann.

Und dann stell’ ich mir die Frage 
Was im Leben eigentlich zählt
Und – warum man heutzutage
Meist Hab und Gut für wichtig hält.

Man misst des Menschen Wert in Zahlen 
Und dem was er beruflich ist,
doch wirklich arm ist nur, wer unter Prahlen
den Reichtum des Gefühls vergisst.

Es gibt Werte, die kann niemand zählen 
Selbst wenn er die Wurzel zieht
Auch kein Dieb kann sie uns stehlen,
die Werte die man oft nicht sieht.

Ich mein Geduld, Verständnis und die Güte 
Auch der Humor ist so ein Schatz
Und das ganze übrige Gemüte
Denn im Herzen ist viel Platz.

Auch Rücksicht, Großmut schließ’ ich ein 
Und Achtung vor den Lebewesen
Geläng’ es uns, nur Mensch zu sein - 
Wie schnell könnt’ diese Welt genesen.

Denn all der Schein nach dem wir streben 
Bewahrt den Glanz nur kurze Zeit
Doch das Menschliche im Leben
Dauert für die Ewigkeit.

So steh' ich manchmal nachts im Dunkeln 
Spür’ die stille Pracht der Welt
Seh’ der Sterne klares Funkeln
Und dann weiß ich, was im Leben zählt...

Jas 

Kommentare:

  1. Guten Morgen, Kleene!
    Kann deine Gedanken grade sehr gut nachvollziehn...

    Das hast du sehr schön gedichtet! :-)

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  2. Danke Bea und Björn, auch diese Zeit wird vorübergehen und dennoch nimmt man etwas mit für's Leben ...

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  3. Wenn Du stehst im Dunkeln und Nebel verblendet Deine Sicht,
    bleibt Dir eines doch gewiss, irgendwo da gibt es Licht.

    Mit der Zeit verändert sich die Beschaffenheit der Nacht.
    So leuchten sie durch die Finsternis, funkeln Dir zu in Ihrer Pracht.

    So hoffe ich verlernst Du nie, wenn sie verborgen in der Ferne,
    sobald Dir klar wird Deine Sicht, Dich zu erfreuen an Mond und Sterne.

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